Stimmen unserer Bewohner

Altersheim Boden – Ein Zuhause gefunden

Unsere Mutter wohnte über 50 Jahre in Speicher und wollte, wie so viele Leute, zu Hause sterben. Da ihre Kräfte aber zusehends nachliessen und wir Kinder alle weit weg wohnten, musste sie 2012 ins Altersheim übersiedeln. Ihr Wunsch war immer, ins Altersheim Boden überzusiedeln, wenn es denn ein Altersheim sein müsse. Sie hat sich dort gut eingelebt und wurde auch sehr liebevoll betreut. Das Altersheim Boden ist ein Altersheim in einem sehr heimeligen Appenzellerhaus. Unsere Mutter hat sich dort sehr wohl gefühlt. Wir sind auch dankbar, dass sie im Heim sterben durfte, obwohl sie gegen ihr Lebensende viel Betreuung und Pflege brauchte. Dafür sind wir Frau Signer und ihrem Team sehr dankbar. Wir haben die Atmosphäre im Heim immer als sehr heimelig erlebt, wenn wir Mutter besuchten. Jeder kennt in so einem Heim jeden, oft schon von früher her. Auch wir Kinder trafen dort Leute, die wir schon Jahrzehnte nicht mehr gesehen hatten. Wir fanden immer, die Heimbewohner und das Personal seien wie eine grosse Familie. 

Ich kenne auch andere, grössere und moderner eingerichtete Altersheime, habe mich aber bei einem Besuch nirgends so wohlgefühlt wie im Boden. Ich finde es schade, dass die Bestrebungen in der heutigen Politik dahin gehen, nur noch grosse, zentrale Heime zu führen.

Ich wünsche, dass das Altersheim Boden noch lange so bestehen kann, wie es heute ist.

D. Salvati

Was mir einst unvorstellbar schien, erlebe ich nun hier im Boden auf eine ganz andere Art. Wir alle, die hier wohnen bekommen nebst Pflege und Betreuung viel Herzlichkeit und Anteilnahme untereinander. Die Tage geben uns eine Struktur, Dinge die noch gut möglich sind kann man selber erledigen. Wer Lust hat, nimmt teil am angebotenen Programm, wie Turnen oder Unterhaltung. Die schöne Lage des Boden erlaubt jedem seinen persönlichen Spielraum, drinnen oder draussen. Natürlich kommt ab und zu einmal Unmut auf, oder grössere und kleinere Sorgen plagen, genauso wie auch im früheren Leben. Endlich hat man viel Zeit, die vergangenen Jahre zu überdenken. Daraus ergeben sich oft gute Gespräche und neue Begegnungen. Wenn es beim Zmorge noch ganz still ist, so wird es beim Zmittag und erst recht beim Nachtessen oft laut und lustig. Danach in zufriedene Gesichter zu sehen, macht mich immer froh und lässt mich gut schlafen.

Heidi Fankhauser

Nach einem Spitalaufenthalt in Heiden, verbrachte ich 2 Monate (vom 8.12.15 – 8.2.16) im Altersheim Boden. Das bot mir die Gelegenheit, Einblick zu nehmen in den internen Betrieb im Heim. Ich bin des Lobes voll. Das positive Betriebsklima, gefühlt schon beim Eintritt, ist geprägt von Frau Katrin Signer, Heimleiterin, mit ihrer Offenheit, Verständnis, Freundlichkeit und ihrer Übersicht der Leitung des Heims. Das Pflegepersonal sorgt sich kompetent, liebevoll und geduldig um die vielen Anliegen und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner. Oft habe ich ihr „diplomatisches“ Geschick bewundert. Wie überall hat das Essen in einem Heim einen grossen Stellenwert. Ich fand den Menüplan vielseitig, ausgewogen, dem Alter der Personen im Heim angepasst, auch mit Speisen aus alten Tagen (z.B. Nachtessen: Rösti und Spiegeleier). Das Personal, verantwortlich für die Wäsche und Reinigung war zuverlässig und immer freundlich. Vielen Dank.

Das vielfältige Angebot (freiwillig für Alle) mit Turnen, Yoga, Fitness Parcour, Velotraining, Aktivierung, spielen, singen, vorlesen habe ich rege benutzt und danke für diese Möglichkeiten. Dank der Lage des Heims, konnte ich mit dem Rollator Spaziergänge bis zum Unterstadel unternehmen. Im ganzen Heim besteht ein Klima von Vertrauen und Respekt, nicht zu vergessen den Humor. Ich möchte Frau Signer, dem Personal und allen Bewohnerinnen danken, dass sie dazu beigetragen haben, dass ich mich im Boden wohlgefühlt und gut erholt habe. Brief an unseren Betriebskommissions-Präsidenten H.P. Müller

Kurzzeit-Aufenthalterin